Endometriose?!? Häufige Ursache für Unfruchtbarkeit und extrem starke Regelschmerzen! Ich bin chronisch krank!

Ich habe Endometriose!

Länger habt ihr nichts von mir gehört. Mir ging es in letzter Zeit nicht sonderlich gut. Somit fehlte mir natürlich auch die Motivation zu bloggen. Seit Ende Januar litt ich regelmäßig unter Unterleibsschmerzen (auch außerhalb der Periode). Diese Schmerzen strahlten stark in den unteren Rücken aus.

Ich dachte am Anfang, dass es vielleicht vom Snowboarden kommen könnte. Ich habe nämlich erst dieses Jahr mit dem Snowboarden angefangen. Die Bewegungen sind dementsprechend ungewohnt. Ich dachte also, dass sich meine Muskulatur erst an’s Snowboarden gewöhnen muss und es sich lediglich um einen Muskelkater handelt.

Denn auch mein Hausarzt und meine Frauenärztin haben mich nach einer Untersuchung wieder nach Hause geschickt. Gefunden haben Sie nichts. Ich fand mich also zunächst mit den Schmerzen ab und hoffte auf Besserung.

Die Schmerzen wurden allerdings mit der Zeit immer schlimmer. Am 12.05.2017 hielt ich es vor Schmerzen kaum aus. Stark gekrümmt lief ich zu meinem Hausarzt. Dieser hat mich sofort ans Krankenhaus überwiesen.

Zunächst wurde eine Blinddarmentzündung vermutet. Die Schmerzen befanden sich nämlich primär auf der rechten Seite. Anhand meines Blutbildes und der Art der Schmerzen konnte eine Blinddarmentzündung aber schnell ausgeschlossen werden. Was hatte ich also nun?

 

Endometriose? Habe ich noch nie gehört!

Die Chirurgie leitete mich an die Gynäkologische Abteilung weiter. Diese vermuteten Zysten o.ä. Mit dieser Annahme lagen sie gar nicht so falsch. Bei mir wurde ein transvaginaler Ultraschall durchgeführt, um mein Leiden zu untersuchen. Zunächst schaute sich ein relativ junger Arzt mein Problem an. Er entdeckte dann etwas im Ultraschallbild, was er nicht genau deuten konnte. Er rief also einen Kollegen hinzu. Auch dieser war zunächst verunsichert. Es dauerte nicht lange bis auch ein erfahrener Chefarzt hinzugerufen wurde. Langsam wurde ich nervös! Dieser fragte mich noch kurz, wie stark meine Regelschmerzen normalerweise auf einer Skala von 1-10 sind. Ich antwortete mit 11! Er schaute mich entsetzt an und sagte mir, dass ich sehr wahrscheinlich unter Endometriose leide. Endometriose? Was? Habe ich noch nie gehört.

Der Chefarzt erklärte mir dann kurz, was Endometriose ist. Außerdem sagte er mir, dass eine Entfernung des Endometriose-Gewebes notwendig ist. Aufgrund der starken Schmerzen wurde ich dann gefragt, ob ich es noch über das Wochenende aushalten würde oder ob eine Not-OP notwendig ist. Ich sagte dann, dass ich es noch über das Wochenende aushalten kann. Am Montag den 15.05.2017 wurde dann ein Termin für mich festgelegt. Übers Wochenende durfte ich noch nach Hause.

Bevor ich euch nun aber von der Operation berichte, möchte ich euch etwas von dieser Krankheit erzählen! Die meisten von euch, hören davon bestimmt zum ersten Mal.

Endometriose

 

Endometriose? Was ist das überhaupt und welche Ursachen hat diese Krankheit?

Endometriose ist eine chronische Frauenkrankheit. Die Ursachen für diese Krankheit sind leider noch unbekannt. Man vermutet, dass multifunktionale Einflüsse, wie Umweltfaktoren, Stress, und Gene die Krankheit begünstigen.

Endometriose ist Gewebe der Gebärmutterschleimhaut bzw. Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe, welches sich außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Also da, wo es nicht hingehört. Es handelt sich hierbei um gutartige Gewebe-Wucherungen.

Die Problematik bei dieser Krankheit ist, dass sich Endometriose nahezu im ganzen Körper ansiedeln kann. Es kann z.B. auch im Kopf oder an der Lunge auftreten. Dies ist zum Glück eher selten der Fall.

In den meisten Fällen befinden sich die Endometriose-Herde im Bauchraum und an den Geschlechtsorganen. Die Endometriose kann jedoch die Funktion der Organe beeinträchtigen. Die Krankheit kann z.B. auch zu Unfruchtbarkeit oder Nierenversagen führen. Das Endometriose Gewebe blutet nämlich während der Periode mit. Das Blut kann jedoch nicht abfließen. So entstehen z.B. blutgefüllte Zysten (sogenannte Schokoladenzysten) oder Vernarbungen. Außerdem kann die Endometriose Eileiter und weitere Organe verkleben. So kommt es häufig zur Unfruchtbarkeit oder sogar zum Nierenversagen.

Bei 40% – 60% der Frauen die keine Kinder bekommen können, soll Endometriose die Ursache sein. Leider ist Endometriose schwer zu diagnostizieren. Nur mit einer Bauchspiegelung kann die Endometriose sicher bestimmt werden. Daher dauert es bei vielen Frauen zwischen 7 und 9 Jahre bis die Krankheit überhaupt entdeckt wird.

Schätzungsweise leiden 10-15 % aller Frauen im gebärfähigen Alter unter Endometriose. Also jede 10. Frau. Fragt man aber im Bekanntenkreis nach, wird man schnell feststellen, dass niemand diese Krankheit kennt. So ging es zu mindestens mir. Das möchte ich jetzt ändern! Daher schreibe ich diesen Blogbeitrag für euch!

 

Endometriose in einem Satz!

Wenn ich jemandem Endometriose in einem Satz erklären müsste, dann wäre es wie folgt:
Endometriose ist eine besondere Art einer gutartigen Krebserkrankung!

Das stimmt zwar nicht ganz, denn Endometriose ist an für sich kein Krebs, aber trotzdem finde ich diese Aussage sehr treffend. Denn es gibt durchaus Ähnlichkeiten zu Krebserkrankungen. Auch bei Krebs handelt es sich um entartete Zellen, die nicht in den Körper gehören! Außerdem sind die Beschwerden, die durch Endometriose verursacht werden können, keinesfalls zu unterschätzen.

 

Symptome und Therapiemöglichkeiten

Zu den Symptomen und Therapiemöglichkeiten, habe ich einen eigenen Blogbeitrag verfasst!

Diesen könnt ihr unter folgendem Link finden:
Symptome und Therapiemöglichkeiten bei Endometriose!

Bei mir wurde die operative Entfernung des Endometriose-Gewebes durchgeführt. Dies ist in den meisten Fällen der erste Therapieansatz. Meine Erfahrungen mit meiner Endometriose-OP möchte ich nun mit euch teilen!

 

Meine 1. Endometriose-OP

Bei mir wurde aufgrund von Endometriose-Verdacht, eine Bauchspiegelung zur endgültigen Diagnose durchgeführt. Im Rahmen der Bauchspiegelung wurde auch das vorgefundene Endometriose-Gewebe entfernt.

Am 15.05.2017 hatte ich einen OP-Termin im Augusta-Krankenhaus, in Bochum. Zunächst bereitete ich mich für die anstehende OP vor. Ich zog das OP-Hemdchen und die Thrombose Strümpfe an und machte es mir im Krankenbett gemütlich.

Kurz nach 8 Uhr wurde ich dann abgeholt. Ich wurde in einen anderen Raum gebracht. Dort wurden weitere Vorbereitungen wie Anschluss ans EKG, legen eines Zugangs etc. durchgeführt. Außerdem wurde hier die Narkose eingeleitet. Der erste Narkose-Versuch musste jedoch abgebrochen werden.

Kurz nachdem der Narkose-Arzt mir die Maske aufsetzte, kam ein Arzt herein und schrie „Abbruch, wir haben einen Notfall!“ Der Notfall hatte natürlich Vorrang!

Die Ärzte fragten mich dann, ob es ok sei die Narkose abzubrechen. Sie boten mir Schlaftabletten als Alternative an. Ich entschied mich dazu wach zu bleiben. Jedoch fühlte ich mich dank der bereits eingeleiteten Narkose so, als hätte ich 3 Schnäpschen auf nüchternem Magen getrunken.

 

Jetzt geht’s aber wirklich los!

Meine ursprüngliche OP sollte eigentlich um 9.30 Uhr stattfinden, diese verschob sich durch den Notfall allerdings auf 12 Uhr. Kurz vor 12 Uhr kam mein Narkose-Arzt also erneut zu mir. Diesmal leitete er die Narkose aber wirklich ein.

Mein Narkose-Arzt war ziemlich cool, denn er summte die Melodie von Star Wars. Als Star Wars Fan beruhigte mich das sehr. Außerdem sorgte es dafür, dass ich mit einem Lächeln einschlief.

Von der Operation habe ich nichts mitbekommen. Die OP als solches ist aber auch kein großer Eingriff. Durch einen Schnitt am Bauchnabel (s. Punkt 1 im Bild) wurde bei mir ein sogenanntes Laparoskop (optisches Instrument/Kamera) eingeführt. Außerdem wurden durch zwei kleinere Bauchschnitte im Unterbauch (s. Punkt 2 und 3 im Bild) die Operationsinstrumente eingeführt. Mit diesen Instrumenten wurde das Endometriose-Gewebe entfernt und verödet. Nach der OP wurde ein Drainageschlauch (s. Punkt 4 im Bild) eingelegt, um Wundsekret abzuleiten. Es verbleiben nach der OP also nur vier kleinere Schnitte bzw. nach Heilung vier kleinere Narben.

Das Bild entstand ca. zwei Wochen nach der OP! Die Schnitte bzw. Narben sind daher teilweise abgeheilt und nicht mehr ganz sichtbar.

Endometriose Operation

Endometriose-OP: Lediglich 4 kleine Einschnitte reichen zur operativen Entfernung aus!

 

Endo-OP überstanden!

Nach der Operation wurde ich in einen sogenannten Aufwachraum gebracht. Ich erinnere mich aber kaum daran. Immer wieder schlief ich ein. Ich erinnere mich lediglich daran, dass eine Krankenschwester sagte: „Sie ist platt wie eine Flunder!“ Außerdem musste ich auf ein anderes Bett krabbeln.

Als ich das nächste Mal aufwachte, befand ich mich bereits zurück im Krankenzimmer. Auch hier schlief ich immer wieder ein. Zwischendurch litt ich zudem an Übelkeit. Übergeben musste ich mich jedoch nicht. Das Narkosemittel habe ich also halbwegs gut vertragen.

Den ersten Tag habe ich mich kaum bewegt. Das lag aber einfach an der extremen Müdigkeit. Am darauf folgenden Tag fühlte ich mich echt furchtbar. Ich hatte starke Schmerzen. Außerdem konnte ich mich, ohne fremde Hilfe, kaum bewegen. Mir wurde auch direkt schwindelig, wenn ich versuchte aufzustehen.

Nach dem Frühstück ging es mir dann aber kreislauftechnisch deutlich besser. Die starken Schmerzen plagten mich trotzdem. Schmerzmittel hatte ich einige ausprobiert. Keines davon hat mir jedoch geholfen, also habe ich lieber ganz darauf verzichtet.

Als mich Freunde, Bekannte und Familie besuchten hatte ich ein Problem. Sie brachten mich zum Lachen! Das verursachte leider höllische Schmerzen!

 

Befunde der Endo-OP!

Am zweiten Tag, nach der Operation, wollte zudem die Chefärztin mit mir über die Befunde der OP sprechen. Aufgrund der Schmerzen konnte ich jedoch kaum laufen. Daher wurde das Gespräch von Dienstag (16.05.2017) auf Donnerstag (18.05.2017) verschoben.

Am Donnerstag, den 18.05.2017 hatte ich dann das Nachgespräch mit der Chefärztin. Sie erklärte mir, dass eine der Endometriose-Zysten, fast 10 cm groß war. Diese Zyste war sehr wahrscheinlich die Ursache für meine starken Schmerzen. Außerdem sind weitere kleinere Endometriose-Zysten entfernt worden. Das war aber leider auch das einzige Positive.

Denn meine Endometriose ist extrem stark ausgeprägt. Diese wurde mit mit rASRM IV eingestuft. Dies ist die höchste Einstufung für Endometriose! Das ist aber noch nicht das Schlimmste daran. Die Ärzte konnten sich den Befall während der OP gar nicht genau ansehen. Meine Organe sind nämlich allesamt verklebt!

Normalerweise lassen sich z.B. der Darm oder die Gebärmutter während einer OP zur Seite schieben, sodass die Ärzte dahinter schauen können. Bei mir war dies jedoch nicht möglich. Die Gebärmutter sowie die Eileiter konnten die Ärzte nicht Mals ansatzweise erkennen. Die Bilder der Laparoskopie sprachen Worte! Alles was ich sehen konnte war eine einzige Gewebewand.

Der Darm, die Gebärmutter und die Eileiter bildeten also eine undurchdringbare Gewebe-Platte. Die Ärzte haben getestet durch diese Gewebewand bzw. Verklebungen hindurch zu kommen. Jedoch ohne Erfolg. Sie wollten es auch nicht weiter ausprobieren ohne mit mir über mögliche Folgen und Risiken gesprochen zu haben. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass auch meine Eileiter komplett verklebt sind. Auf natürlichem Wege könnte ich dann keine Kinder mehr bekommen.

Auch wenn ich aktuell keinen passenden Mann an meiner Seite habe, musste ich im ersten Moment ziemlich schlucken! Die Option Kinder zu bekommen wollte ich mir eigentlich offen halten.

 

Auch der Darm ist befallen!

Die Tatsache, dass ich wahrscheinlich unfruchtbar bin ist schon schlimm genug, aber es kommt noch schlimmer. Die Endometriose hat sich bei mir bereits am Darm angesiedelt. Noch habe ich keine Probleme beim Stuhlgang! Bei Weiterentwicklung der Endometriose, kann das allerdings auch noch auf mich zukommen. Im schlimmsten Fall führt das zum Darmverschluss! Von außen ist mein Darm bereits verklebt.

Eine weitere OP ist auf jeden Fall notwendig! Nur so kann das Ausmaß der Endometriose ermittelt werden. Außerdem müssen weitere Endometriose-Herde entfernt werden. Es kann sein, dass dabei meine Eileiter oder Teile des Darmes entfernt werden müssen. Im schlimmsten Fall würde dies bedeuten, dass ich einen künstlichen Darmausgang benötige. Mit Entfernung der Eileiter könnte ich gerade noch leben! Vor einem künstlichen Darmausgang graut es mir jedoch. Den Rest meines Lebens mit einem Kackebeutel am Bauch rumrennen? Scheiße echt!

Nach 5 Tagen durfte ich übrigens das Krankenhaus verlassen. Daraufhin erhielt ich, von meiner Frauenärztin, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von zwei weiteren Wochen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich keinen 0815-Bürojob habe. Ich arbeite nämlich im Außendienst und schleppe teilweise schwere Messgeräte mit mir rum.

 

Fuck Endo! So geht’s weiter!

Aber egal was noch auf mich zukommt und wie das Ganze enden wird. Ich werde mein Lachen nicht verlieren und weiterhin fröhlich durchs Leben laufen.

Fuck Endo! Fight Endo!

Ich halte euch gerne weiter über meine Erfahrungen mit Endometriose auf dem Laufendem! Vor allem wie die weitere Endo-OP laufen wird. Diese soll voraussichtlich in 3 Monaten statt finden.

 
 
Wenn auch ihr unter Endometriose leidet, lasst gerne einen Kommentar da. Ich freue mich über jeden Austausch zu dieser Krankheit.

Gerne könnt ihr mir auch eine private E-Mail schreiben, sofern euch ein öffentlicher Kommentar unangenehm ist.

Liebe Grüße
Eure Sara

 
 
 
Quellen:
http://www.endometriose-vereinigung.de/
http://www.onmeda.de/krankheiten/endometriose.html

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34 Comments

  • Reply
    Susi und Kay Projekte
    Mai 28, 2017 at 8:44 pm

    Liebe Sara
    Ich habe mich schon gewundert das keine neuen Beiträge mehr von dir kommen. Ich kannte diese Krankheit noch nicht, bin dir aber sehr dankbar für deinen tollen Bericht, ich werde ihn auch gerne teilen, vielleicht hilft es ja jemandem in derselben Situation.
    Starke Regelschmerzen und extreme Rückenschmerzen habe ich auch, das kommt allerdings von meinem Bandscheibenvorfall. Das du evtl. keine Kinder mehr bekommen kannst finde ich sehr schade, aber du hast recht, evtl. einen künstlichen Darmausgang zu bekommen ist schrecklich!
    Oh Mann, ich hoffe du kriegst das hin und es wird alles gut. Wir drücken dir die Daumen und wünschen dir alles liebe.
    Liebe Grüße
    Susi

    • Reply
      Sara's Testwelt
      Mai 28, 2017 at 10:57 pm

      Hallo Susi, danke für deinen lieben Kommentar. Liebe Grüße auch an Kay 😉

  • Reply
    Goldkäfer
    Mai 28, 2017 at 9:56 pm

    Liebe Sara,

    Vielen Dank für diesen tollen, informativen und ausführlichen Bericht.
    Dass einem da die Lust zum Bloggen fehlt kann man absolut nachvollziehen!
    Ich hätte früher auch extreme Regelschmerzen (aber nur während der Periode), sodass ich regelmäßig in dieser Zeit im Krankenhaus am Tropf hing… Ein Stück weit kann ich es somit wohl nachvollziehen, auch wenn das bei jedem anders ist.
    Unfruchtbar war ich zum Glück nicht und nach der Geburt meines 1. Sohnes war es auch nie wieder so schlimm 😥
    Liebe Grüße, gute Besserung und fühl dich gedrückt, Steffi

    • Reply
      Sara's Testwelt
      Mai 28, 2017 at 10:56 pm

      Danke 😉 am Tropf während der Periode musste ich zum Glück nicht, aber dafür liege ich nur im Bett, was anderes geht dann auch einfach nicht.

  • Reply
    yvonne0272
    Mai 29, 2017 at 1:20 pm

    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute ❤️

  • Reply
    annalenaloves
    Mai 29, 2017 at 8:05 pm

    Liebe Sara,
    schön von dir zu Hören, auch wenn der Anlass nicht so schön ist. Ich wünsche dir alles Gute, viel Kraft und positive Gedanken! Bleib so fröhlich wie du bist. Ich freue mich auch weiterhin auf viele Beiträge von dir!
    Liebe Grüße
    Annalena

  • Reply
    Bibi
    Mai 31, 2017 at 12:46 am

    Hallo Sara, ich habe auch noch nie von Endometriose gehört. Danke für Deinen informativen Bericht. Finde es sehr mutig, so einen privaten Einblick zu geben. Alles Gute für Dich. LG, Bibi

    • Reply
      Sara's Testwelt
      Mai 31, 2017 at 5:33 pm

      Dankeschön, ich bin auch einfach ein sehr offener mensch 😉 Überwindung hat es mich Gott sei Dank nicht gekostet darüber zu berichten, es war bloß schwer die Richtigen Worte zu finden und Infos über die Krankheit zusammen zu tragen.
      Liebe Grüße

  • Reply
    Steffistestreich
    Mai 31, 2017 at 10:56 am

    Hallo Sara,
    erst einmal gute Besserung von mir und alles Gute für den weiteren Weg der dir da noch bevorsteht.
    Und danke für deinen tollen Bericht und die Aufklärung über diese Krankheit..
    Lg Steffi

  • Reply
    SvenD
    Juni 1, 2017 at 6:52 pm

    Hey Sara,

    tut mir sehr leid mit deiner Erkrankung. Aber echt klasse wie stark du damit umgehst.
    Weiter so!

    LG Sven

    • Reply
      saras-testwelt
      Juni 2, 2017 at 1:38 pm

      Der Svenni 😀
      Ich hoffe dir geht’s gut?!
      Dankeschön für die netten Worte 😉
      LG Sara

  • Reply
    Jenny
    Juni 4, 2017 at 10:02 am

    Hallo Sara, ich kann da sehr gut mit Dir fühlen. Lag vor 5 jahren selber im Krankenhaus ganze 4 Wochen, hatte 4 Volllnakrosen in einer Woche bis die Endometriose bei der Bauchspiegelung entdeckt und entfernt wurde. Bei mir saß eine Zyste im Harnleiter (daher meine Nierenkolik) und meine Niere hat jetzt nur noch eine 9% Funktion) die andere von 6 cm in der Blase und von außen an der Blase. Mir wurde die Blase genäht und ich hatte 10 Tage einen Blasenkateder. Die Hormonumstellung danach war sehr heftig. Ich nehme jetzt 4 Jahre die Pille durch. Habe seitdem aber Ruhe. Wünsche Dir gute Besserung. Wichtig ist erholen und alles positive daraus zu ziehen. Vlg ( kannst mich gerne anschreiben )

    • Reply
      saras-testwelt
      Juni 5, 2017 at 5:50 pm

      Hi Jenny,
      es tut mir Leid, dass deine Niere so sehr darunter gelitten hat. Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft.
      Mich hat es bisher noch nicht ganz so doll getroffen, aber schön ist es natürlich trotzdem nicht. Eventuell werde ich mich auch mal über eine Pille informieren, auch wenn ich Nebenwirkungen befürchte. Aber ich denke, dass ich es zunächst mit natürlichen Mitteln versuche. Die Pille ist eher einer der letzten Auswege. Ich habe ja auch keine Lust darauf mich ständig operieren zu müssen.
      Liebe Grüße und fühl dich gedrückt!
      Deine Sara <3

  • Reply
    Jonas
    September 26, 2017 at 5:20 pm

    Sehr interessanter Bericht. Hast du super weggesteckt 🙂

  • Reply
    Salvia
    September 26, 2017 at 5:21 pm

    Puh! Da hast du ja schon ganz schön was mitgemacht! Ich wünsche dir, dass dich die Endo ab sofort in Ruhe lässt und du deswegen nicht ständig weitere OPs befürchten oder über dich ergehen lassen musst!
    Alles Gute, Salvia

    • Reply
      saras-testwelt
      September 27, 2017 at 7:31 pm

      Dankeschön, das hoffe ich natürlich auch.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
      LG Sara

  • Reply
    Kerstin
    September 29, 2017 at 6:03 pm

    Hey Sara,
    ein ganz toller Blog von dir!
    Du hast alles ganz super dargestellt. Wahnsinn was du für Schmerzen nach der OP hattest. Ich hab nächste Woche meine erste OP und bin tierisch nervös wie stark es ausgeprägt ist. Die OP findet bei mir allerdings ambulant statt, sodass ich direkt nach 3-4 Stunden nach Hause kann, aber wenn ich das bei dir so Nachlese, kann ich mit das irgendwie nicht vorstellen, dass ich direkt nach Hause kann. Ohman, ich bin nervös. Wenn du magst kannst du mir mal eine Mail schreiben und wir können uns weiter austauschen.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 3, 2017 at 7:52 pm

      Hi Kerstin,
      ich hoffe bei deiner Bauchspiegelung haben Sie nicht allzu viel Endometriose entdeckt. Normalerweise kannst du nach einer Bauchspiegelung schnell nach Hause, wenn nicht großartig was entfernt wird und es nur zur Diagnose dient, keine Verwachsungen vorhanden sind etc. Bei mir ist es ja ein sehr ausgeprägter Fall, das kann man ja nicht richtig vergleichen. Mittlerweile habe ich ja sogar 3 OPs gehabt und einen richtigen Bauchschnitt vom Schambein bis zum Bauchnabel. Ich hoffe dir gehts gut.
      LG Sara

  • Reply
    Ronja
    Oktober 10, 2017 at 5:23 pm

    Hallo liebes,
    Oh Gott ich habe überall Gänsehaut! So schlimm, was du alles über dich ergehen lassen musst. Tut mir wirklich leid! Mit der Krankheit habe ich mich noch nie beschäftigt, daher finde ich es gut, dass du darüber informierst. Ich wünsche dir alles alles gute für deine Zukunft und bleib weiterhin so eine starke Frau!!
    Liebste Grüße
    Ronja

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 11, 2017 at 8:32 pm

      Vielen Lieben Dank, auch wenn ich dir keine Gänsehaut verpassen wollte.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
      LG Sara

  • Reply
    Verena Irrschik
    Oktober 11, 2017 at 6:25 pm

    Liebe Sara,
    du bist eine ganz tapfere Frau und ich finde es ganz toll wie offen du mit deiner Krankheit umgehst und anderen Mut machst! ich wünsche dir alles Gute <3! Lass dich von dieser Sch. Krankheit bloß nicht unterkriegen!
    Liebste Grüße
    Verena

  • Reply
    Mimi
    Oktober 12, 2017 at 3:27 pm

    Ich leide auch an Endometriose. Ich weiß genau wie du dich fühlst. Du hast echt Glück gehabt an gute Ärzte geraten zu sein. Bei mir ist das leider nicht der Fall. Tun immer nur irgendwelche Pillen verschreiben die ich nicht vertrage. Migräne erbrechen und co. Lebensqualität null. Die Krankheit ist nun mal scheiße.
    Liebe Grüße
    Mimi

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 12, 2017 at 7:35 pm

      Ohje, ja Pillen nehme ich nicht, da wehre ich mich strickt gegen, dass würde ich nur noch machen, wenn mir ansonsten die Arbeitslosigkeit droht. Versuche es momentan mit natürlichen Dingen. Die ganzen Hormonpräparate schaden dem Körper mehr. Was bringt es denn keine Endo-Schmerzen mehr zu haben, dafür aber zig andere leiden?
      Ich hoffe du findest noch was, was du besser verträgst. Ich werde mal berichten, sobald ich länger Erfahrung mit den natürlichen Mitteln habe.
      LG Sara

  • Reply
    Jacky
    Oktober 15, 2017 at 4:28 pm

    OMG du Arme, von der Krankheit hatte ich zuvor noch nie gehört, aber du hast es super erklärt. Klingt richtig schlimm und es tut mir voll leid für dich. Ich find es aber trotzdem super wie offen du damit umgehst und wünsch dir weiterhin ganz viel Kraft! Liebe Grüße Jacky

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 16, 2017 at 9:10 pm

      Dankeschön 😉 Ja echt erstaunlich wie viele diese Krankheit noch nicht kenne, obwohl fast 10 % aller Frauen darunter erkrankt sind. Das ist ja schon ne Menge. Bei dem einen ist es stärker ausgeprägt und bei dem anderen so gering, dass es oft nur Zufallsbefunde bei anderen OPs sind.
      LG

  • Reply
    Sandra
    Oktober 16, 2017 at 5:29 pm

    Endo ist ein Arschloch! Echt!
    Wahnsinn, was Du da schon durchgemacht hast.
    Bei mir bestand der Verdacht auch schon. Allerdings hat er sich (bisher) wohl doch nicht bestätigt. Oder der große Hammer kommt noch. Im Moment sind es bei mir auch natürliche Medikamente.
    Ich drücke Dir feste die Daumen, daß du irgendwann mal Ruhe vor dem Mist hast. Und daß es sich bei der gefundenen Zyste nur um ein harmloses Ding handelt.
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 17, 2017 at 7:55 pm

      Hi Sandra,
      Da gebe ich dir Recht. Endo ist ein Arsch.
      Das ist natürlich nicht so toll, dass bei dir auch der Verdacht besteht. Wie wurde denn kontrolliert, ob du Endo hast? Wurde es in einem zertifizierten Endo-Zentrum begutachtet? Eine Diagnose ist nur mit einer Bauchspiegelung möglich, also ein kleiner Schnitt, meistens am Bauchnabel in dem dann eine Mini-kamera eingeführt wird. Anders kann man eine Diagnose nicht stellen. Ich hoffe natürlich für dich, dass du nicht unter Endo leidest, das wünsche ich echt keinem.
      Dankeschön für den Mut, den du mir machst.
      LG Sara

  • Reply
    Karolina
    Oktober 17, 2017 at 6:51 am

    OMG Sara, du tust mir so leid. wirklich ein toller und intimer beitrag, der alles zeigt, was zu dieser krankheit dazu gehört. hut ab, wie du damit klar kommst – oder besser gesagt klar kommen musst.
    eine frage hätte ich: nach dem die eierstöcke so verklebt waren – hast du dir gedanken darüber gemacht ob du jemals kinder haben möchtest? und wie du damit umgehen wirst, falls sie dir rausgenommen werden müssen?
    Alles Liebe
    Karolina von kardiaserena.at

    • Reply
      saras-testwelt
      Oktober 19, 2017 at 5:41 pm

      Hey, ich überlege mir tatsächlich einige meiner Eizellen einzufrieren. Selbst, wenn die Eierstöcke dann auch noch raus müssten könnten die immer noch künstlich befruchtet und in meine Gebärmutter eingesetzt werden.
      Künstlich befruchten muss ich bei Kinderwunsch ja ohnehin, weil die Eileiter bereits raus sind.

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