Fissler Finecut: Mein kleiner Freund in der Küche!

Den *Fissler Finecut Zerkleinerer benutze ich schon seit ca. 2 Jahren. Der kleine Helfer ist aus meiner Küche nicht mehr weg zu denken. Daher nehme ich dies zum Anlass einen Testbericht über meinen kleinen Freund zu schreiben.

Preis und Bezugsquelle:
Den Zerkleinerer habe ich am 27.10.2014 bei *Amazon bestellt und einen Tag später war er bereits Teil meines Haushaltes. Ich habe damals 30,23 € bezahlt inkl. Lieferung. Aktuell kostet der Zerkleinerer 29,95  € bei Amazon. Für Prime Kunden sogar ohne weitere Versandkosten.

Lieferumfang:

Fissler Finecut inkl. Zubehör

Fissler Finecut inkl. Zubehör

 

  • Universal-Zerkleinerer (Antriebseinheit mit Zugkordel)
  • Behälter (Lebensmittelecht und Spülmaschinenfest)
  • Schleuderkörbchen
  • Schneidrotor
  • Mixer-Einsatz
  • Spachtel
  • Frischhaltedeckel

Eckdaten:

  • Fassungsvermögen 0,9 Liter
  • Maße 13,5 x 14 x 13 cm
  • Gewicht 490 g

Das sagt der Hersteller über das Produkt:

„Klein und scharf! Der Finecut, das Multitalent von Fissler, zerkleinert Obst, Gemüse und Kräuter, mixt/mischt Suppen und Saucen und kann zum Trockenschleudern von frischen Kräutern verwendet werden. Das alles ohne Strom. Mit umfangreichem Zubehör. Bis auf den Aufbewahrungsdeckel und den Deckel mit dem Zugmechanismus sind alle Teile spülmaschinengeeignet.“

Ich kann dem Herstellerversprechen voll und ganz zustimmen und habe ausnahmsweise Mal kein Veto einzulegen. Ich muss aber zugeben, dass ich vor Nutzung nicht gelesen habe, dass der Aufbewahrungsdeckel und der Deckel mit dem Zugmechanismus nicht Spülmaschinengeeignet sind. Ich hatte beide Teile (den Rest natürlich auch) bereits mehrfach in der Spülmaschine. Alle Teile haben es bisher überlebt. Der Aufbewahrungsdeckel ist nicht verzogen und die Zugkordel funktioniert auch noch einwandfrei. Lediglich im Deckel mit dem Zugmechanismus hat sich Wasser gesammelt, welches man ohne weiteres nicht mehr rausbekommt. Es hat dann mehrere Wochen gedauert bis es verdunstet war.

Wer lesen kann (und es auch tut) ist also klar im Vorteil. Es macht auch ehrlich gesagt keinen Sinn die Teile überhaupt in die Spülmaschine zu tun. Denn die Reinigung funktioniert auch so super einfach. Dazu mehr im Abschnitt Reinigung.

Was kann alles zerkleinert werden?

Fissler Finecut als Zwiebelschneider

Fissler Finecut als Zwiebelschneider

 

  • Obst z.B. Äpfel für einen Obstsalat. Es sollte aber festeres Obst sein, ansonsten erhält man eher Obstmatsche. Weiche Bananen sind z.B. zum Schneiden eher ungeeignet und ergeben eine Art Bananen-Mus. Das kann man natürlich auch für Desserts o.ä. nutzen, wenn man es denn mag.
  • Gemüse z.B. Möhren, Paprika, Zucchini und Zwiebeln. Gerade für Zwiebeln nutze ich den Zerkleinerer total gerne. Hiermit bleiben lästige Tränen vom Zwiebel schneiden aus. Wer natürlich bereits beim Schälen der Zwiebeln die erste Träne verdrückt, dem ist hiermit nicht geholfen. Bei mir persönlich kommen die Tränen aber meist erst beim Schneiden selbst. Es passen übrigens ca. 4 normal große Zwiebeln in den Behälter, wenn man sie vorher halbiert bzw. viertelt.
  • Nüsse z.B. Mandeln und Haselnüsse kann man damit ebenfalls zerkleinern. Ich muss aber zugeben, dass ich von der Funktion erst zweimal Gebrauch gemacht habe. Meistens hole ich mir einfach gehackte oder gemahlene Nüsse im Supermarkt, wenn ich sie denn brauche. Mahlen kann man die Nüsse mit dem Zerkleinerer übrigens nicht, sie werden nur grob zerkleinert, in etwa so wie gehackte Nüsse.

Was hat der Finecut sonst noch drauf?
Mit dem Finecut Zerkleinerer kann man super Saucen und Pestos herstellen. Dies gehört neben dem Zwiebeln schneiden zu meiner häufigsten Anwendung. Durch die rotierenden Messer wird die Sauce/das Pesto gleichmäßig durchgemischt und es entsteht eine sämige Konsistenz.
Außerdem kann man mit dem Schleudereinsatz Kräuter o.ä. trocken schleudern. Ich nutze diese Funktion aber nie.
Die fertige Sauce bzw. das geschnittene Gemüse kann man zudem direkt im Kühlschrank lagern. Dazu muss man nur den Aufbewahrungsdeckel, auf den Behälter, aufsetzen und das Schnittgut bleibt schön frisch. Kein lästiges umfüllen ist nötig.

Anwendung:

So einfach geht's!

So einfach geht’s!

Die Anwendung ist denkbar einfach. Zuerst füllt man den Behälter inkl. eingesetzten Schneidrotor mit den gewünschten Zutaten z.B. Zwiebeln zum Zerkleinern oder Zutaten für ein Pesto. Danach setzt man den Deckel mit der Zugkordel auf den Behälter. Den Deckel hält man am besten mit einer Hand fest und zieht, mit der anderen Hand, an der Kordel. Dies tut man solange bis die gewünschte Schnittgröße bzw. Konsistenz des Pestos/Sauce erreicht ist. Bei mir reichen meistens ca. 6 Züge, um meine gewünschte Schnittgröße zu erreichen. Je öfter man an der Kordel zieht, desto kleiner wird das Schnittergebnis und desto sämiger werden die Saucen.

Mein Rezeptvorschlag:
Natürlich habe ich auch einen Rezeptvorschlag für euch in petto. Mit dem Fissler Finecut könnt ihr nämlich nicht nur schnibbeln, sondern auch ein leckeres Pesto zubereiten. Mein momentanes Lieblings-Rezept ist Dinkel-Spaghetti mit Avocado-Pesto.

Dinkel-Spaghetti mit Avocado-Pesto

Dinkel-Spaghetti mit Avocado-Pesto

 

Na, neugierig geworden? Das Rezept inkl. Nährwertangaben findet ihr auf meinem Fitnessblog unter folgendem Link:
Dinkel-Spaghetti mit Avocado-Pesto

Scharf, schärfer, immer noch scharf!
Auch nach knapp 2 Jahren regelmäßiger Nutzung (ca. 2 Mal die Woche), sind die Messer immer noch scharf. Sie zerkleinern, wie am Anfang, mühelos Gemüse, Obst und Nüsse.

Reinigung:
Die Reinigung ist super einfach. Den Schneidrotor kann man aus dem Behälter nehmen und einfach unter fließendem Wasser abspülen. Den Behälter selbst kann man ebenfalls unter fließendem Wasser ausspülen. Die Deckel sind am einfachsten mit einem nassen Schwamm abzuwischen. Danach einfach abtrocknen und fertig. Es dauert keine Minute, dann sind alle Teile wieder sauber.

Fissler Finecut: Einfache Reinigung

Fissler Finecut: Einfache Reinigung

 

Mit einer Ausnahme! Sollte man vergessen, die Teile zeitnah zu reinigen hat man ein Problem. Denn einmal eingetrocknet ist nichts mehr mit „einfach abspülen“. Dann heißt es entweder einweichen lassen oder ab in die Spülmaschine. Also am besten immer sofort nach der Nutzung reinigen und man hat seine Ruhe.

Ersatzteil-Beschaffung:
Fissler bietet auf der eigenen Seite den Schneidrotor, als auch den Behälter inkl. Aufbewahrungsdeckel als Einzelteile an. Sollte also der Schneidrotor doch irgendwann mal stumpf werden kann man ihn problemlos nachkaufen. Auch ein Behälter mit Aufbewahrungsdeckel ist einzeln erhältlich. Sollte man also einen zweiten benötigen, so kann man ihn einfach dazu kaufen.

Ich finde diese Idee der Einzelteile klasse. Wobei sowohl der Schneidrotor als auch der Behälter inkl. Deckel 18,95 € kosten sollen. Sofern man also beide Teile benötigt, kommt man mit dem Kauf eines kompletten Zerkleinerers bei Amazon deutlich günstiger weg. Bei Fissler selbst kostet der Zerkleinerer 39,99 €.

Fazit:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Der Zerkleinerer schneidet problemlos Gemüse und Obst, hackt Nüsse und mischt in Handumdrehen leckere Pestos. Die Reinigung ist dank Einzelteilzerlegung super einfach. Aufgrund der kompakten Größe lässt sich der Finecut überall gut verstauen. Die Anwendung ist einfach, schnell und ohne Anstrengung möglich. Auch bei Stromausfall kann man (z.B. bei Kerzenlicht) immer noch leckere Nachodips herstellen. Das Schnittgut wird gleichmäßig, aber es entstehen keine schönen Würfel. Mich stört diese Tatsache allerdings nicht, denn aufgegessen sieht das sowieso keiner mehr.

Ich vergebe somit 5 von 5 Punkten.

Vorteile:
+ handlich
+ wenig Stauraum nötig
+ zerkleinert in Handumdrehen
+ einfache Reinigung
+ gleichmäßiges Schnittgut
+ kein Strom nötig
+ nicht anstrengend
+ zerkleinert auch Nüsse mühelos

Nachteile:
– es entstehen keine hübschen Würfel
 

Kennt ihr den Fissler Finecut eigentlich schon oder habt ihr vielleicht einen ähnlichen Zerkleinerer zu Hause?

Liebe Grüße
Eure Sara ♡

 
 
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4 Comments

  • Reply
    LightBlade
    November 26, 2016 at 6:49 am

    Sehr schöner Bericht
    Vielen Dank für die Arbeit.

  • Reply
    Dinkel-Spaghetti mit Avocado-Pesto – Sara's Testwelt
    Mai 30, 2017 at 9:56 pm

    […] gibt’s nochmal das Rezept aus meinem Fissler Finecut Bericht. Viel Spaß beim Nachkochen und vor allem beim Essen […]

  • Reply
    DieBayerin
    Juni 13, 2017 at 10:07 pm

    Der Fissler von Fincecut ist einfahch ein super Produkt. Mein absoluter Lieblings Gemüseschneider!

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